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18.12.2015

Technologie-Buffet bei LIFEtool

Der oberösterreichische Landeshauptmann-Stellvertreter Mag. Thomas Stelzer besucht LIFEtool in Linz und informiert sich über aktuelle Entwicklungen im Bereich der Assistierenden Technologien
Foto: v.l.n.r.:  LIFEtool Geschäftsführer Mag. David Hofer, Mario Marusic alias Deejay Ridinaro, Landeshauptmann-Stellvertreter Mag. Thomas Stelzer, Diakonie Präsident Dr. Roland Siegrist; Bildquelle: LIFEtool

Seit Ende Oktober 2015 ist Mag. Thomas Stelzer Landeshauptmann-Stellvertreter in Oberösterreich und unter anderem auch für den Bereich Forschung & Entwicklung verantwortlich.

In dieser Funktion besuchte er am 18. Dezember 2015 das gemeinnützige Unternehmen LIFEtool.

 

 

Seit der Gründung von LIFEtool vor mittlerweile 17 Jahren werden die Bereiche Beratung sowie Forschung & Entwicklung vom Land OÖ unterstützt und gefördert.

Foto: Mario, junger Mann im Rollstuhl, bedient eine Mundcomputermaus. LH Stellv. Stelzer schaut ihm dabei zu.Landeshauptmann-Stellvertreter Mag. Stelzer schätzt LIFEtool als „querdenkende, interdisziplinäre und gut vernetzte F&E- und Beratungseinrichtung, die mittels anwendungsorientierten Lösungen zur Integration und Unabhängigkeit von Menschen mit Behinderung und Menschen im Alter beiträgt.“

In der LIFEtool Beratungsstelle konnte er selbst erfahren, wie technische „Lebenswerkzeuge“  Menschen helfen können, wenn sie Unterstützung in der Kommunikation brauchen. Am Technologie-Buffet hatten die BeraterInnen von LIFEtool eine Auswahl an unterschiedlichen Kommunikationshilfsmitteln für nichtsprechende Menschen, spezielle Tastaturen und Mausersatzgeräte für Menschen mit motorischen Behinderungen und barrierefreie Lern- und Therapieprogramme angerichtet. 

„Personalisierte Technologie ist aktuell für LIFEtool in der Beratung wie in der Forschung und Entwicklung die herausragende Herausforderung“, sagt Mag. David Hofer, LIFEtool Geschäftsführer und erklärt, was es damit auf sich hat: „Es gibt weltweit eine Fülle an spannenden Technologien und fast täglich kommen neue hinzu. Um diese Technologien für Menschen mit Behinderung und Menschen im Alter nutzbar zu machen, müssen die individuellen Bedürfnisse berücksichtigt werden. Es ist beispielsweise wichtig, dass die Betroffenen eigene Inhalte verwenden können, wenn sie Technologie wie einen Sprachcomputer  verwenden. Auf diese Weise steigt die Akzeptanz der Hilfsmittel im Alltag enorm an“, so Hofer weiter.  Mit dem Thema personalisierte Technologie hat man bei LIFEtool bereits Erfahrung – so werden beispielsweise LIFEtool Apps für die Kommunikation mit einem Editor versehen, der es den BenutzerInnen möglich macht, eigene Inhalte wie Fotos und Texte einzubauen. Bestehende Technologien wie die Augensteuerung oder auch iPads werden ebenso individuell auf die Bedürfnisse der einzelnen Betroffenen konfiguriert und die Inhalte bereits so voreingestellt, dass sich die Technik an den Menschen anpasst und nicht umgekehrt. Auch bei der Weiterentwicklung der erfolgreichen IntegraMouse Plus – eine mehrfach ausgezeichnete mundgesteuerte Computermaus – wird in der nächsten Generation die Personalisierung eine Rolle spielen. 

Betroffene finden in den LIFEtool Beratungsstellen kostenfreie Beratung, wenn sie Unterstützung in der Kommunikation benötigen.