Inhalt
03.12.2017

VERBUND-Empowerment Fund der Diakonie unterstützt Menschen, die auf Assistierende Technologien angewiesen sind


Foto: LIFEtool Beraterin Irmgard Steininger mit Rett-Mädchen Isabella; VERBUND-Empoerment Fund der Diakonie

Foto: Mario alias Deejay Ridinario bedient mit Hilfe der IntegraMouse Plus von LIFEtool seinen Computer

Seit 2009 unterstützt der Stromanbieter VERBUND unter dem Motto „Strom zum Leben“ gemeinsam mit Diakonie und LIFEtool in einer langfristig angelegten Sozialinitiative Menschen mit Behinderung, die auf assistierende Technologien angewiesen sind. „Durch Einsatz modernster Technologien wird es möglich, dass diese Menschen ein selbstbestimmtes Leben führen“, erklärt Michael Chalupka, dem diese Kooperation für den guten Zweck ein wichtiges Anliegen ist.

VERBUND und Diakonie treten deshalb auch gemeinsam auf, um einen österreichweiten Rechtsanspruch auf technische Hilfsmittel und die Finanzierung für assistierende Technologien zu fordern. Bis sich die Politik diesem Missstand angenommen hat, schließt der VERBUND-Empowerment Fund der Diakonie diese Finanzierungslücke, und hilft Menschen mit Behinderungen bei der Anschaffung von kommunikationsunterstützenden Geräten.

Betroffene finden in den LIFEtool Beratungsstellen Beratung, wenn sie Unterstützung in der Kommunikation benötigen. 

Mario kann wieder als Deejay arbeiten

Mario Marusic – alias DeeJay Ridinaro – ist ein junger Mann aus Oberösterreich. Er liebt es Musik zu hören, seine eigene Musik am Computer zu mixen und damit als Deejay die Menschen zum Tanzen zu bringen. Seit einem Badeunfall im Jahr 2009 ist Mario auf einen Rollstuhl angewiesen und kann seine Arme und Hände nur sehr eingeschränkt verwenden. Seine Musikprogramme steuert er mit dem Mund mit Hilfe der IntegraMouse von LIFEtool. „Die IntegraMouse verwende ich nicht nur für die Musikprogramme, sondern fürs Surfen im Internet generell und das gibt mir ein großes Stück Unabhängigkeit“, so der passionierte DJ.

Lukas´ Geschichte zeigt, welche Möglichkeiten Technologien erschließen könnten

Lukas B. ist 24 Jahre alt und arbeitet im Landesklinikum Gmünd im Bereich der ambulanten Patientenadministration. Lukas ist auf einen Rollstuhl angewiesen. Mit einer herkömmlichen Computermaus kann Lukas seinen Computer nicht bedienen, weil seine Feinmotorik nicht ausreicht.

„Lukas ist für uns einer der vielen eindrucksvollen Fälle, die zeigen, welche – vormals ungeahnten – Möglichkeiten Technologie im Alltag für Menschen mit Kommunikationsschwierigkeiten bietet“, betont Michael Chalupka, Direktor der Diakonie Österreich.