Tag der offenen Tür in der Beratungsstelle LIFEtool Graz:

Ausprobieren, genießen, sich blendend unterhalten
Über zahlreiche Gäste und FreundInnen freuten sich die beiden LIFEtool Beraterinnen Carina Bloder und Barbara Leitner am 26. April. Sie hatten die Türen der Beratungsstelle geöffnet, um Interessierten einen Blick in die neu umgebaute Beratungsstelle zu ermöglichen.

Die Gäste konnten sich nicht nur über die vielfältigen Facetten der Unterstützten Kommunikation informieren, sondern gleich vorort die Geräte ausprobieren. Und das „Tech-Buffet“ war reich bestückt: Von No-tech Hilfsmitteln wie der Kommunikation über Symbole, über Low-Tech Geräte wie Taster und einfache Sprachausgabegeräte bis hin zu den smarten Möglichkeiten der Tablet-Computer und der faszinierenden Welt der Augensteuerungen konnten die BesucherInnen auswählen und „gustieren“.

Und auch das leibliche Wohl kam nicht zu kurz - selbstverständlich auch mit UK-Symbolen bestückt ;-)

Das Service übernahm Sebastian Oppenrieder von der Tagesstätte Moserhofgasse, der über das Sprachausgabegerät BigMack den Gästen Brötchen anbot.

Auch bei der Tombola konnte man ins Gespräch kommen - hier LIFEtool Geschäftsführer David Hofer und Pascal von der Tagesstätte Moserhofgasse.

LIFEtool Graz: Beratung und Prozessbegleitung
Aus der langjährigen Erfahrung in der Beratung rund um die Themen der Unterstützten Kommunikation und Assistierenden Technologien wissen wir: Wenn Menschen mit Behinderung mit einem Kommunikations-Gerät ausgestattet werden, ist die Beratung in der Beratungsstelle erst der Anfang. Die Beratung und Begleitung von LIFEtool Graz findet dort statt, wo der Mensch mit Behinderung wohnt, arbeitet oder zur Schule geht. Die Technologie muss in das gewohnte Umfeld eingebettet werden, damit sie im Alltag gut zur Anwendung kommen kann.
Und nicht nur die kontinuierliche Prozess-Begleitung des/der AnwenderIn ist wichtig, sondern des ganzen Umfelds: Die Beraterinnen von LIFEtool Graz beziehen Eltern, Geschwister, LehrerInnen oder TherapeutInnen in die Begleitung mit ein.

Warum ist die Prozessbegleitung so wichtig?
Die Geräte werden exakt an die NutzerInnen angepasst, damit der/die NutzerIn die Handhabung üben und trainieren kann. Bedürfnisse, Fähigkeiten und Interessen verändern sich mit der Zeit. Zum Beispiel wird zu Beginn der Begleitung individuelles Basis-Vokabular eingespeichert. Mit der Zeit wächst der Wortschatz, z.B. wenn neue Interessen hinzukommen.
Den Beraterinnen von LIFEtool Graz ist es wichtig, dass auch das soziale Netzwerk rund um den/die AnwenderIn in der Lage ist, den Anwender in der Handhabung des Geräts zu unterstützen, z.B. beim Einspeichern von neuem Vokabular.