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L

Lautsprachbegleitende Gebärden (LBG)

Von der =>Deutschen Gebärdensprache (DGS) ist das lautsprachbegleitende Gebärden (LBG) zu unterscheiden. Parallel zu jedem gesprochenen Wort wird eine möglichst bedeutungsgleiche Gebärde ausgeführt. LBG bedient sich also der Gebärdenzeichen der DGS, ohne jedoch deren Grammatik zu berücksichtigen. Vielmehr setzt LBG eine gewisse Lautsprachkompetenz voraus. LBG ist keine =>Gebärdensprache, sondern ein künstliches Verfahren zur besseren Sichtbarmachung der Lautsprache. Deswegen wird es manchmal auch „gebärdetes Deutsch“ genannt. =>Gebärdensprache

Lautsprachunterstützende Gebärden

wie =>lautsprachbegleitende Gebärden, aber es werden nur einzelne bedeutungstragende Wörter gebärdet, nicht jedes Wort eines Satzes Sätze. Lautsprachunterstützendes Gebärden wird z.B. bei =>Makaton und =>GuK verwandt. =>Gebärdensprache

LBG

Abkürzung für =>lautsprachbegleitende Gebärden

linguistische Kompetenz

Die linguistische Kompetenz besteht zum einen aus dem Wortschatz sowie zum anderen aus den regelgeleiteten Teilsystemen der Phonologie (Aussprache), Morphologie (Wortbildung und Wortbeugung) sowie der Syntax (Wortstellung im Satz).

Löb-Symbole

Symbolsammlung mit 60 Alltagssymbolen. Die Sammlung wurde von R. Löb entwickelt, zu jedem Symbol schlägt er auch eine Gebärde vor. Früher verbreitet in Einrichtungen für Menschen mit Lernbeeinträchtigung, heute größtenteils durch umfangreichere Symbolsammlungen abgelöst.

Logogramm

Schriftzeichen, das ein lautsprachliches Wort repräsentiert, beispielsweise chinesische Schriftzeichen, Ziffern,@, €. =>Piktogramm, =>Ideogramm

Lormen

von Hieronymus Lorm entwickeltes Fingeralphabet für taubblinde Menschen. Hierbei werden auf der Hand des Menschen verschiedene Stellen (z.B. die Fingerkuppen) Buchstaben zugeordnet. Durch Berühren der entsprechenden Stellen auf der Hand wird der Buchstabe bezeichnet.