MOSES

Ein Konzept für ein nachhaltiges und soziales Geschäftsmodell für den langfristigen Betrieb einer Testregion

Foto: Ein Mensch im Alter in einer Testsituation für eine AAL Lösung

Im Rahmen des Projekts wird ein nachhaltiges und soziales Geschäftsmodell für gemeinnützige End-User Organisationen entwickelt, welches den langfristigen Betrieb einer AAL-Testregion (Ambient Assisted Living Systeme: Assistive Technologien, mHealth and eHealth) über die tatsächliche Projektlaufzeit erlaubt. Dadurch soll es möglich sein „End-User zentrierte“ Entwicklung zu betreiben und langfristig eine zentrale und funktionierende Testumgebung für Technologiepartner zu bieten. Diese Partner sind sowohl im nationalen als auch im internationalen Forschungs- und Entwicklungsumfeld zu finden. End-User von AAL-Systemen und End-User Organisationen erhalten eine qualitätsgesicherte und strukturierte Möglichkeit Ihre Bedürfnisse und Anforderungen direkt in den Gestaltungsprozess von zukünftigen AAL-Lösungen miteinzubringen. Durch dieses Projekt soll Österreich seine Rolle als kompetente Anlaufstelle im Bereich AAL für die nationale und internationale Forschungslandschaft stärken.

Motivation

Die Mitarbeit an Testregionen als direkter Partner ist für End-User Organisationen weder wirtschaftlich oder strukturell von Interesse. Ebenso sind die angetragenen Entwicklungen derzeit oft sehr weit von der Zielgruppe entfernt und nicht praxisrelevant. Die tatsächliche User-Orientierung ist noch kaum umgesetzt oder nur halbherzig. Ebenso ist die Umsetzung von Projektergebnissen bei End-User Organisationen in der Regel unterbewertet und ein Bewusstsein für das Potential neuer Technologien kaum vorhanden. Ein weiteres Problem bilden oftmals die Erwartungshaltungen auf beiden Seiten: beide stellen aneinander Anforderungen, die nicht erfüllt werden können. 

Ziele

MOSES soll eine methodische, qualitätsgesicherte Testumgebung für neue Technologien bieten.

MOSES wird ein Konzept für Dienstleistungen gegenüber Entwicklern entwerfen.

MOSES dient zur Interaktion und Kommunikation zwischen Entwicklern, End User/ Organisationen und wichtigen Stakeholdern.

Das Ergebnis dieser Sondierung ist ein Modellkonzept zum kostendeckenden Betrieb von Testregionen. Die Kostendeckung soll hier auf Seiten der End-User Organisationen gegeben sein, da ihnen kaum Investitionsmittel zur Verfügung stehen. Langfristig zielt das Konsortium darauf ab, dass mehr End-User Organisationen die zukunftsorientierte Arbeit aufnehmen und sich in den Forschungs- und Entwicklungsprozess einbringen.

Zielgruppe

End-User Organisationen welche ihre Forschungsarbeit intensivieren wollen und dazu eine methodisch, qualitätsgesichert Testumgebung aufbauen möchten bzw. an einer Testregion partizipieren möchten.

Nationale und internationale Technologiepartner deren zukünftige Lösungen einem End-User zentrierten Entwicklungsprozess unterliegen und dafür eine qualitätsgesicherte Testregion einbinden möchten. 

Das Projekt MOSES wird vom BMVIT gefördert und wird im Rahmen des FFG-Programms "IKT der Zukunft: benefit" durchgeführt.

Kooperationspartner

  • Johanniter Österreich Ausbildung und Forschung gem. GmbH

Assoziierte Partner:

  • Diakoniewerk Gallneukirchen
  • Miteinander Leben GmbH
  • Eurodiaconia
  • Kontakt

    Isabel Karlhuber
    Projektansprechpartnerin
    T +43 732 99 70 56 5212
    isabel.karlhuber@lifetool.at 

    Laufzeit

    01.10.2014 - 30.05.2015

  • Projektart

    Nationales Kooperationsprojekt
  • Förderprogramm