Kommunikationshilfen

Foto: Frau bedient einen Lightwriter, ein Kommunikationshilfsmittel, das Geschriebenes spricht.

Das Wichtigste für die Erkrankten ist es, ihre Gedanken, Gefühle und Anweisungen weiterhin mitteilen zu können. Oft ist dazu eine Sprachausgabe unerlässlich, weil die Angesprochenen sich in einem anderen Raum oder einem anderen Ort befinden, nicht auf der Buchstabentafel mitschauen oder nicht lesen können. Dann kommen Sprachausgabegeräte zum Einsatz.

Seit langem ist der Lightwriter bewährt, eine Art sprechende Schreibmaschine, die die getippten Wörter und Sätze aussprechen kann. Auch SMS schicken ist damit möglich. Die Bedienung der Tastatur kann mit einem Fingerführraster unterstützt werden, wenn das Treffen der Tasten bereits problematisch wird. Wortvorhersage und eingespeicherte Sätze beschleunigen die Kommunikation.

Foto: iPad mit schwarzer Schutzhülle und der Oberfläche der App Predictable

iPad und Tablets

Für iPads und andere Tablets existieren bereits Apps (z.B. Predictable), die viele nützliche Funktionen haben. Männliche und weibliche Stimmen, Kinderstimmen sind wählbar und natürlich auch die Sprechgeschwindigkeit und die Tonhöhe. Für den Einsatz im Alltag ist es auch wichtig, die Worte richtig auszusprechen, auch das kann in diesen Apps eingestellt werden.

Augenstuerungscomputer

Augensteuerungen kommen zum Einsatz, wenn die motorische Bedienung eines Tablets oder eines Computers mit der Hand nicht mehr möglich ist. Diese Systeme bieten eine vollständige Kontrolle des Computers mit den Augen. Die integrierte Software ermöglicht die sprachliche Nahkommunikation mit anwesenden Personen. Die Fernkommunikation mittels E-Mail oder Sozial Media Diensten ist genauso möglich. Auch Fernseher oder Musikanlagen können damit angesteuert werden. Wichtig ist auch die richtige Positionierung der Geräte auf dem Tisch, dem Rollstuhl oder am Bett.