Kommunikation ist mehr als gesprochene Sprache. Doch was passiert, wenn Worte nicht oder nur eingeschränkt zur Verfügung stehen? Wie können Menschen im Autismus-Spektrum ihre Bedürfnisse, Wünsche, Gefühle und Gedanken ausdrücken – und wie können wir sie dabei bestmöglich unterstützen?
In diesem Workshop werfen wir einen neuen Blick auf die Kommunikation mit Menschen im Autismus-Spektrum.
Wir entdecken, wie vielfältig Kommunikation sein kann und welche Rolle Blickkontakt, Gestik, Mimik, Körpersprache, Bilder, Symbole, Gebärden und elektronische Kommunikationshilfen spielen können. Dabei geht es nicht nur darum, wie jemand kommuniziert, sondern vor allem darum, verstanden zu werden, sich mitteilen zu können und selbstbestimmt am Leben teilzuhaben.
Wir beschäftigen uns mit den Möglichkeiten der Unterstützten Kommunikation (UK) und gehen der Frage nach, wie wir Kommunikationsräume schaffen können, in denen jede Form des Ausdrucks gesehen, ernst genommen und wertgeschätzt wird.